Vereinsgeschichte  der TSG 1946 Kirtorf e.V.


Selbstloser Einsatz für die Idee des Sports und der entschlossene Wille, der in den Wirren der Nachkriegszeit aufwachsenden jungen
Generation eine Freizeitbeschäftigung in Formsportlicher Betätigung innerhalb eines Vereins anzubieten, gab im Frühjahr 1946 den
Anstoß zur Gründung. Das starke Interesse der Jugend und der Gedanke der älteren Generation,an die Tradition des erstmals
bestehenden Turnvereins, den es bereits vor dem 1. Weltkriegum 1910 gab. Der Krieg beendete die Aktivitäten aber schnell wieder.
1921 wurde von Lehrer Watz, dem damaligen Hauslehrer der Familie Schenck vonSchweinberg, erneut ein Turnverein gegründet.
Dieser Verein übte wie sein Vorgänger auf der „Auwiese“, der damaligen städtischen Gänsewiese und demheutigen Festplatz auf der
Au. Man übernahm vom alten Verein die noch vorhandenen Turngeräte, die im Gerätehaus neben den Auwiesen untergebracht waren.
Im Sommer fanden die Übungen  auf der Auwiese und im Winter in den Sälen der Gaststätten statt. Der Turnverein beteiligte sich an
Turnfesten u.a. in Alsfeld, Homberg und Schlitz. Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde sein Wirken eingestellt. Diesem Sinn galt es sich
wieder anzuknüpfen und dies ergänzten sich in der Gründerversammlung am 27.April des gleichen Jahres.
Der „Sportverein 1946 Kirtorf“ wurde aus der Taufe gehoben. Georg Karn (1.Vorsitzender), Heinrich Östereich (2.Vors.),
Wilhelm Stütz (Rechner) und Heinz Flume (Schriftführer) übernahmen die Führung des Vereins, dem damals 35 Mitglieder angehörten.
Die Schwierigkeiten, vor der sich der Vorstand in den Anfangsjahren gestellt sah, waren ausschließlich materieller Natur und durch die
allgemeine wirtschaftliche Not dieser Zeit bedingt. Spielkleidung und Fußbälle erhielt der Verein nur durch Tausch gegen Lebensmittel.
Zu den Spielen fuhr man anfangs per Fahrrad und später mit einem durch Holzgas angetriebenen LKW eines hiesigen
Fuhrunternehmers. Ein trefflicher Vereinsgeist überwand jedoch all diese widrigen äußeren Umstände. Er bewährte sich vor allem bei
dem provisorischen Ausbau des Sportplatzes am Heideberg. Der ausschließlich durch Eigenleistung hergerichtet wurde. In diesen
Jahren hat sich der weder zeitliche noch finanzielle Opfer scheuende Sportkamerad Heinrich Östreich, der hier stellvertretend für alle
anderen Freunde und Gönner genannt werden muss, ein bleibender Verdienst um den Verein erworben. Ende 1947 hatte der Verein
bereits 116 Mitglieder, im Jahre 1948 erreichte man sogar die Zahl 155. Auch sportliche Erfolge ließen nicht lange auf sich warten.
So konnte bereits 1947/48 die erste Mannschaft die Meisterschaft erringen. Die Mannschaft der „ersten Stunde“gehörten an:

hi. li.
A. Breynik, Heinrich Östreich, Heinrich Schäfer, L. Bauer,
Gerhard Kreutzer, Weiler, K. Egenolf, Rudi Ramge, Georg Karn,

mi. li. -- H. Habermann, Mader und E. Weick,

vo. li. -- Zaloudek, H. Schlosser, Neuhof
.


Auch eine Jugend und Schülermannschaft konnte bereits für die Spielrunde 1947/48 gemeldet werden. Die Jugend stand der
1. Mannschaft nichts nach und konnte sich 1948 mit dem Titel des Kreismeisters schmücken. Karl Ditschler, Paul Holl,
Walter Kochlöffel, Einrich Sommer, Werner Schlosser, Heinz Strempel, Franz Ulrich
, um nur einige Namen benannt zu haben,
standen damals in dieser Elf.
In der Spielrunde 49/50 wurde man B-Klassen Pokalmeister mit folgender Mannschaft: Franz Ulrich,
Hans Krätschmer, Karl Schön, Ernst Wirl, Werner Schlosser, Rudi Hensel, Heinz Habermann, Heinrich Sommer, Egon Göllner,
Willi Rebert, Heinrich Schäfer
.
Anfang der 50er Jahre ruhte der Spielbetrieb weitgehend; lediglich Freundschaftsspiele folgten in
unregelmäßigen Zeitabständen. Um den Verein, der einen so imposanten Start hatte, wurde es still. Erst im Mai 1957 fand sich
wiederum eine kleine Schar unentwegt begeisterter Fußballer, die zum Teil zwischenzeitlich in den Nachbarvereinen gespielt hatten,
um dem Spielbetrieb neues Leben zu verleihen. Auf der Jahreshauptversammlung am 22. Mai 1957 im Vereinslokal „Eckchen“
übernahmen folgende Personen die Führung des Vereins. Heinrich Krause, Heinrich Stöhr, Helmut Winterberg, Werner Strack,
Josef Bartel, Richard Karn, Erich Pabst, Heinrich Schmidt, Wilhelm Lenz.
Im Jahre 1958 wurde eine Turnabteilung in den Verein
aufgenommen und eine Namensänderung in „TSG 1946 Kirtorf“ vorgenommen. Die Abkürzung steht bis heute für
Turn-und Sportgemeinschaft. Bei der Begeisterung und dem vorbildlichen Kameradschaftsgeist der jungen Fußballer blieben
Erfolge auf dem Spielfeld nicht aus. Bereits im Spieljahr 1959/60 errang die Seniorenmannschaft die Meisterschaft in der
Kreisklasse B. Sie schafften damit den Aufstieg in die A-Klasse, der sie bis Ende der Verbandsrunde 1964/65 angehörten.

hi. li.
Karl Gade, Walter Gläser, Otto Wolf, Horst Bannas, Dieter Klose,
Helmut Pimper, Wilhelm Lenz,

mi. li. -- Willi Decher, Ludwig Scleich, Emil Boß,

vo. li. -- Heinz Orth, Willi Fuchs, Walter Scmidt
.

Entscheidender Anteil an diesen Erfolgen hatte u.a. der damalige Spielausschussvorsitzende und heutige Ehrenspielausschuss-
vorsitzende Wilhelm Lenz. In 1960 wurde beschlossen, am Sportplatz „Am Heideberg“ zwei Umkleidekabinen zu errichten, die dann
in Eigenleistung von den Mitgliedern erstellt wurden. Der Verein beschränkte sich nicht nur auf den Spielbetrieb als Fußballverein,
sondern man veranstaltete Sportfeste, Wandertage, Kameradschaftsabende und auch die Kirmes wurde durch die TSG
organisiert und abgehalten. In 1962 wurde Werner Otto Haas zum 1. Vorsitzenden gewählt und mit ihm zählten in den sechziger
Jahren die Herren Hubert Römer, Erich Pabst und Helmut Gläser zum engeren Vorstand; der Spielausschuss wurde nach dem
Abdanken des verdienstvollen Wilhelm Lenz durch Willi Fuchs, Ferdinand Korell bzw. Richard Gläser geführt und durch weitere
Mitglieder immer wieder ergänzt. Mitte der sechziger Jahre wurde der Gleenbach-Pokal eingeführt, der zwischen den
Mannschaften Niederklein, Lehrbach, Ober-Gleen und Kirtorf in den ersten Jahren ausgetragen wurde. Im Zuge der Neugliederung
der Spielklassen führte der Weg der Fußballer wieder in die B-Klasse, da die Mannschaft einen für die Zugehörigkeit zur A-Klasse
erforderlichen vorderen Tabellenplatz nur knapp verfehlte. In den nächsten Jahren verfiel man der Mittelmäßigkeit. Ab dem Jahr
1965 wurden wieder Schüler- und Jugendmannschaften gestellt und nehmen seitdem bis heute ununterbrochen am Spielbetrieb
teil. Innerhalb kurzer Zeit führte die bis dahin in ihrer Bedeutung für die Zukunft des Vereins oftmals nicht recht erkannte Förderung
des Nachwuchses zu beachtlichen Erfolgen. So kamen die „Buben“ unter ihrem damaligen und bis Anfang 1987 (!) stehenden
Betreuer Rolf Kleingtes zu Meisterschafts- und Pokalehren auf Kreisebene. Karnevalsveranstaltungen sowie der Rosenmontagsball
gehörten ab diesem Zeitpunkt zur festen Größe im Veranstaltungskalender des Vereins. Die Elferratssitzungen und Rosenmontagsbälle
waren weit über den Raum Kirtorfs hinaus bekannt und wurden gut besucht. Erich Pabst war in diesen Jahren maßgeblich für die
Faschingsveranstaltungen und die Elferrats-Garde verantwortlich und erfolgreich. Die jungen Damen waren bei auswärtigen
Veranstaltungen in Homberg, Stadtalllendorf und Alsfeld sehr gefragt. Die anfangs kleine Tischtennisabteilung, die mit 2 Mannschaften
den Spielbetrieb aufnahm (1. Mannschaft: Friedbert Friedrich, Erhard Stradal, Helmut Strempel und Peter Wallenstein; 2. Mannschaft:
Heinz Orth, Albin Orschler, Walter Kochlöffel, und Helmut Gläser; Ersatz: Norbert Korell, Dietmar Schindler, konnten sich in den
folgenden Jahren, trotz sehr beschränkten und nicht idealen Trainingsmöglichkeiten, weiter verbessern. Training und Spiele mussten
in den ersten Jahren im Saale Karn (heute Wengert) und in der Alten Schule ausgetragen werden. Schon damals fanden
Vereinsmeisterschaften statt; erster Vereinsmeister wurde 1967 Hans Peter Wallenstein. In den Folgejahren wurde die Abteilung
größer und nahm mit mehreren Mannschaften an den Rundenspielen teil, seit 1972 gibt es männliche und weibliche
Jugendmannschaften. Erster sportlicher Höhepunkt war dann die A-Klassenmeister-schaft im Jahre 1975/76 mit dem Aufstieg in die
Bezirksklasse Fulda-Nord. Auf Anhieb belegte man auf Bezirksebene einen beachtlichen 2.Platz hinter Philippstal. Nach dem Verzicht
des Erstplatzierten auf den Aufstieg nutzte die TSG Kirtorf die Möglichkeit und spielte in der folgenden Runde in der damaligen
Gruppenliga. Die Mannschaft setzte sich seinerzeit wie folgt zusammen: Burkhard Gläser, Klaus Gläser, Burkhard Kasper, Jürgen
Ditschler, Hauke Lang, Jürgen Gaub
, Dieter Schmidt. Die Heimspiele der ersten beiden Mannschaften wurden zu dieser Zeit im Saale
Göllner in Arnshain ausgetragen. Die sportlichen Erfolge und der Umfang der Tischtennisabteilung erforderten jedoch bessere und
mehr Räumlichkeiten. Die Festhalle in Ruhlkirchen sowie eine Halle in dem Gebäude der Firma Begr. Bücking GmbH (jetzt Fa. Kleintges)
wurden zusätzlich hierzu genutzt. Im Jahre 1968 wurde die AH-Fußballmannschaft gegründet, die in den Folgejahren zu der
erfolgreichsten Vertretung des Vereins galt. Sie krönte auf Himmelfahrt 1971 ihre erstaunliche Erfolgsserie mit dem Gewinn des
„Albert-Stumpf-Wanderpokals“ der Altfußballervereinigung Alsfeld. Am 12. und 13. Juni 1971 feierte man das
25-jährige Vereinsjubiläum. Sportlicher Höhepunkt des Wochenendes war ein Spiel der eigenen Mannschaft gegen die
Sportpresseelf aus Frankfurt, in der bekannte Namen wie Egon Loy (Torwart von Eintracht Frankfurt) und Rüdiger Schmidtke
(Ex-Europameister im Boxen) verteten waren. Die Kirtorfer Fußballer unterlagen den bekannten Stars mit 0:3 Toren.
MdB Karl-Hisserich als Schirmherr und Landrat Kratz, sowie Bürgermeister Korell waren Sportkreisvorsitzender Häublein
die Gäste am Kommerzabend und überbrachten dem Verein Glückwünsche. Vorsitzender W.O. Haas sprach an die Vertreter der
Stadt Kirtorf die Bitte aus, bald einen neuen Sportplatz zur Verfügung zu stellen und appellierte an die Vertreter von Kreis und Land
dies vorrangig zu unterstützen. Ab dem Jahre 1972 wurde der Verein durch Reinhold Lang (1.Vorsitzender) und Heinz Orth,
Helmut Gläser, Rolf Kleintges, Ernst Nagel (Rechner) und Heinz-Willi Schmidt (Schriftführer) geführt. Im Jahre 1973 stand der Verein
dann vor einer neuen Epoche. Gerade was den Fußball betraf, war man mit der momentanen Lage nicht sehr glücklich. Aus diesem
Grunde wurden Verhandlungen mit dem Nachbarverein FC Alemania Lehrbach geführt, um eine Spielgemeinschaft zu gründen.
Federführend für die Gespräche und dem Ergebnis waren hierbei der damalige 1. Vorsitzende Reinhold Lang von der TSG und
Hermann Junck auf Lehrbacher Seite. Trotz Skepsis auf beiden Seiten führten die Gespräche zu einem positiven Ergebnis. So nahm
ab der Spielzeit 1973/74 die Spielgemeinschaft Kirtorf/Lehrbach an den Meisterschaftsspielen teil. Da der Sportplatz am Heideberg
nicht mehr angemessen bespielbar war (so manche Felsstücke ragten hervor), wurden ab der Spielzeit 1974/75 die gemeinsamen
Spiele bis zum Jahre 1982 auf dem Sportplatz in Lehrbach ausgetragen. Konnte man nicht sofort im ersten Jahr den großen Erfolg
feiern, so war es doch bereits nach dem Spieljahr 1975/76 soweit, dass man Meister der B-Klasse wurde, was gleichzeitig den
Aufstieg in die A-Klasse bedeutete. Von nun an waren auch die letzten Skeptiker der Fusion überzeugt. Leider konnte man sich nur
3 Jahre in der A-Klasse halten und musste im Jahre 1978 wieder in die B-Klasseabsteigen. Trotzdem hielt auch die Spielgemeinschaft
in den weiteren Jahren eng zusammen.

hi. li.
Rolf Kleintges, Burkhard Gläser, Norbert Schmidt,
Wolfgang Decher, Ernst Hübner, Helmut Strempel,
Jürgen Ditschler, Klaus Nagel.

vo. li.-- Richard Becker, Rudolf Schlosser, Helmut Meß,
Helmut Laqua
, Lothar Erb, Burkhard Kasper, Klaus Junk.

Durch die Bildung der Spielgemeinschaft mit Lehrbach und die Ausweitung der Jugendfußballabteilung wurde die Forderung eines
neuen Sportplatzes in Kirtorf aus sportlicher Sicht in den Jahren 74/75 erheblich verstärkt. Die Stadt hatte inzwischen auch den
echten Willen, die Forderung in die Tat umzusetzen. Der damalige Bürgermeister Korell leitete die entsprechenden Schritte ein und
sein Amtsnachfolger Künz vollendete nach seinem Amtsantritt in 1977 die Notwendigkeiten, damit endlich im Jahre 1978 mit dem
Bau des Sportplatzes auf der Hessel begonnen werden konnte. Die Stadt als Bauträger wurde durch die Mitglieder des Vereins
unterstütz, die während des Sportplatzbaus ca. 1400 Stunden Eigenleistung erbrachten. Im Jahr 1980 wurde Helmut Strempel
zum 1. Vorsitzenden gewählt, mit dem Ziel die Verantwortung des Vereins für einen längeren Zeitraum in jüngere Hände zu geben.
Als 2. Vorsitzender wurde Heinz-Willi Schmidt gewählt, der nach 14 Jahren an Otfried Hartmann abgab. 1. Rechner wurde
Helmut Hansen, 2. Rechner Ernst Nagel, den Schriftführer übernahm Reinhold Lang. Weiterhin gehörten Horst Bannas (Fußballwart),
Dieter Schmidt (Tischtenniswart), Rolf Kleintges (Jugendfußballwart), Willi Fuchs, Wolfgang Otto und Helmut Gläser dem Vorstand an.
Der Vorstand wurde personell verstärkt durch den 2. Rechner, da durch Sportplatzbau und den Spielbetrieb in der SG Kirtorf/Lehrbach
Zusatzarbeit angefallen war. Nachdem Ernst Nagel (2.Rechner) sich zurückzog, wurde dieser 1982 durch Heinrich Raab ersetz. 1984
schied auch Helmut Hansen (1.Rechner) aus und übergab die Geschäfte an den 2.Rechner. Hinzu kam Bernhard Wolf. Dem
Spielausschuss gehörten zu diesem Zeitpunkt noch Richard Gläser und Werner Naumann. Zu Beginn der Amtszeit von Helmut Strempel
waren ca. 170 zahlende Mitglieder (ohne Jugendliche) im Verein. Durch die Mitgliedswerbeaktion konnte diese Zahl Ende des Jahres
1980 auf 200 ansteigen. Im Jahre 1981 entschied sich der Verein kurzfristig für den Bau einer Flutlichtanlage. Dieses Vorhaben
bedeutete eine Investition von 50 TDM zu finanzieren. Dies war ebenfalls nur mit erheblichen Eigenleistungen durch die Mitglieder zu
erbringen. Durch die ordentliche Mitgliederversammlung des Jahres 1982 wurde am 13. März 1982 eine Satzung beschlossen, die
anschließend in das Vereinsregister beim Amtsgericht Alsfeld eingetragen wurde. In der gleichen Versammlung - der Sportplatz und die
Flutlichtanlage waren weitgehend fertig gestellt - wurde durch den Vorstand unter Federführung von Reinhold Lang angeregt und
gefordert, dass kurzfristig ein Sportheim die Sportplatzanlage ergänzen müsse, damit auch eine sinnvolle und zeitgemäße Betreibung
des Spielbetriebes gesichert werden konnte. Durch geschickte Verhandlungen mit der Stadt und der vollen Unterstützung von
Bürgermeister Ulrich Künz, sowie dem Stadtparlament war es gelungen, in nur einem Jahr das Sportheim zu planen, zu finanzieren und 
zu bauen. Die Finanzierung des Bauvorhabens von ca. 200 TDM mit Hilfe der Stadt, des Kreises und des Landes bzw.
Landessportbundes stellte noch das kleinste Problem dar. Viel schwieriger war es, nach Jahren des Sportplatz- und Fluchtlichtbaus,
noch genügend freiwilligeHelfer für die erforderliche Eigenleistung beim Bau des Sportheimes zu gewinnen. Hier ist es, ohne die
Leistung der anderen engagierten Mitglieder und Helfer schmälern zu wollen, alleine Willi Fuchs zu verdanken, der in einem weit über
das übliche Maß hinausgehenden Einsatz dafür gesorgt hatte, dass das Sportheim im Juni 1983 fertig gestellt war. Von den
insgesamt 3500 Arbeitsstunden während des Sportheimbaues hatte Willi Fuchs alleine 750 geleistet. Nimmt man die Arbeitsleistung
beim Sportheimbau noch hinzu, so gingen rund 1/3 aller Arbeitsstunden auf sein Konto. Willi Fuchs hat sich mit dieser persönlichen
Aufopferung, neben seinem sonstigen Engagement im sportlichen Bereich, sehr große Verdienste um den Verein erworben. Mit einer
großen Sportwoche vom 20. – 26. Juni 1983 wurde die herrliche Sportanlage nach 5 Jahren Bauzeit eingeweiht. Die Mitglieder und
Verantwortlichen waren froh, dieses Kapitel der Vereinsgeschichte erfolgreich und zur Zufriedenheit aller abgeschlossen zu haben.
Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit hatten schließlich ingemeinsamer Verantwortung zu diesem Ziel geführt. Am 24. Juni 1983 begann
mit dem Kommers anlässlich der Einweihung der Sportanlage und des Sportheimes eine neue Epoche in der Vereinsgeschichte. Es
wurde eine freundschaftliche Bande mit dem SC Union Kilb von der Patenschaftsgemeinde in Niederösterreich eröffnet, die bis zum
heutigen Tage andauert. Seit über 22 Jahren bestehen die Verbindungen zu den Sportfreunden aus Niederösterreich, die in den
letzten  Jahren durch laufend wechselnde Besuche von Jugend- und Seniorenmannschaften bis heute aufrechterhalten wird. Neben
Helmut Strempel und Heinrich Raab hat sich hier insbesondere Reinhold Göllner durch sein hohes Engagement ausgezeichnet. Nach
dem die Sportplatzanlage in Kirtorf fertig gestellt war und die Seniorenmannschaft wieder vorrangig in Kirtorf ihre Spiele ausgetragen
konnten, musste sich nur noch herausstellen, ob jetzt auch die Leistungen der einzelnen Mannschaften besser würden. Tatsächlich
stellten sich bald Erfolge ein. Die B-Jugend stieg bereits 1984 in die Bezirksliga auf, Ein Jahr später- 1985 stieg auch die A-Jugend
in die Bezirksliga auf. Mitdem Aufstieg der ersten Mannschaft musste bis 1986 gewartet werden. Obwohl man nur den zweiten Platz
und diesen erst nach einem spannenden Entscheidungsspiel in Alsfeld vor 1200 Zuschauern (!) gegen Ober-Breidenbach erreichte,
berechtigte er trotzdem zum Aufstieg in die Kreisliga A des Sportkreises Alsfeld.

hi. li.
Trainer Reinhold Göllner, Michael Bannas,
Torsten Fröhlich, Frank Rechmann, Rene Herty,
Hans-Günter Kutscher, Kaus Neudert, Uwe Schmidt, Hauke Lang,
Reiner Männl, 1.Vors. Helmut Strempel.

vo. li. -- Burkhard Wolf, Edgar Wolf, Michael Bambei,
Peter Michele,
Kenan Demir, Reiner Steller,
Matthias Orth, Arno Dörr.

Das Jubiläum wurde in der Zeit vom 12.-18.uni 1986 mit einer Sportwoche gebührend gefeiert. Derestkommers anlässlich des
40-jährigen Vereinsjubiläums konnte in der inzwischen fertig gestellten Gleentalhalle in entsprechend festlichem Rahmen
stattfinden. Der Schirmherr war wieder MdL Karl Hisserich, der gleichzeitig als Sportkreisvorsitzender die Glückwünsche dem Verein
überbrachte. Als sportlicher Höhepunkt wurde ein Fußballspiel zwischen einer Auswahl Kirtorf und Umgebung gegen eine Hessische
Traditionsmannschaft mit ehemaligen Bundesligaspielern ausgetragen. Herausragende Persönlichkeit war der frühere Nationalspieler
und Weltmeister Bernd Hölzenbein (Eintracht Frankfurt). Die Fertigstellung der Gleentalhalle wirkte sich auf die Aktivitäten der
Turn- und Sportgemeinschaft Kirtorf ab dem Jahre 1986 außerordentlich positiv aus und leitet in diesem Sinne eine weitere Epoche
ein. Endlich hatte die lange Jahre unter ungünstigen Bedingungen arbeitende Tischtennisabteilung optimale Trainings- und
Wettkampfvoraussetzungen. Das zeigte sich auch umgehend in den Aktivitäten und Erfolgen der Abteilung. Das Angebot wurde
wesentlich erweitert und es wurden weitere junge Interessenten für den Tischtennissport gefunden. Neben den obligatorischen
jährlichen Vereinsmeisterschaften wurden zusätzlich Stadtmeisterschaften und Kreisranglistenturniere von der TSG-Abteilung
durchgeführt. Im Jahre 1989 erzielte dann die 1. Herrenmannschaft mit Klaus Gläser, Peter Werner, Hans Peter Wallenstein, Burkhard
Gläser, Steffen Schindler
u.w. den dahin größten Mannschaftserfolg und wurde ungeschlagen Bezirksmeister. Seit dem Zeitpunkt
spielt man bis heute ununterbrochen in dieser Klasse. Im Jahre 1990 stellte die Abteilung bei gemeldeten Mannschaften vier Meister
und einen Vizemeister, welches auf dem Sportkreisebene Alsfeld bisher einmalig gewesen ist. Auch in der Tischtennisabteilung wurde
schon immer eine hervorragende Jugendarbeit geleistet. Angefangen über Hauke Lang, Jochen Sommer, Marius Dumitrescu,
Dirk Selzer, Gabi Meß
und zuletzt Henning Otto konnten die TSG herausragende Spieler auf Bezirks- und Hessenebene stellen.
Hennig Otto brachte es sogar zu Hessenmeistertiteln und hervorragende Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften. Auch für
die sonstigen laut der Satzung des Vereins anzubietenden Sportarten konnte jetzt endlich etwas geboten werden. In der neu
aktivierten Gymnastikabteilung wurden ab dem Frühjahr 1986 eine Gruppe „Turnen für Mutter und Kind“, „Mädchen- und
Damengymnastik“ angeboten und auch sehr rege genutzt. Bei dem Aufbau dieser Gruppe war Dagmar Hansen maßgeblich beteiligt
und vorbildlich tätig. Sie wurde von weiteren Übungsleitern unterstütz. Dagmar Hansen leitete die Gruppen für die Jugendlichen bis
zu ihrem Tod im  Jahre 1995 und hatte zwischenzeitlich die Jugendlichen für das Volleyball-Spiel begeistert. Die Damen-Gymnastik
wird von ausgebildeten Übungsleiterinnen geleitet, u.a. Barbara Goerden, Sonja Otto, Kerstin Dörr und derzeit Mirja Eckstein.
Daneben bildete sich noch eine Gruppe männlicher Freizeitsportler, die ebenfalls seit nunmehr über 20 Jahren aktiv ist und regelmäßig
Volleyball spielt. An Freizeitturnieren bei anderen Vereinen wurde erfolgreich teilgenommen und eigene Turniere veranstaltet. Die im
Jahre 1986 gestarteten Aktivitäten führten zu einer beträchtlichen Mitgliederzuwachs. Waren zu Beginn des Jahres 1986 schon
232 Mitglieder registriert, so wurde der Mitgliederstand zum Beginn des Jahres 1987 auf 362 Mitglieder enorm gesteigert. Auch im
kulturellen Bereich gab es neue Aktivitäten. Endlich konnte durch die Bereitstellung der Gleentalhalle auch der Rosenmontagsball ab
1987 wieder attraktiver gestaltet werden und die „Stimmungsmacher“  konnten so manchen Besucher erfreuen. Die Karnevalsveran-
staltungen mit der Elferratsgrade wurden, auch bedingt durch die fehlenden Räumlichkeiten schon seit Anfang der siebziger Jahre nicht
mehr durchgeführt. Der Rosenmontagsball wurde nach Wegfall der Glastanzdiele „Offener Helm“ bis 1986 im Saale Wengert unter
zuletzt ungünstigen Bedingungen durchgeführt durch den Verein veranstaltet. Seit dem Jahre 1990 bringt die Turn- und
Sportgemeinschaft Kirtorf die Vereinszeitung TSG-SPORT heraus. In 10 Ausgaben jährlich wird das Vereinsgeschehen beschrieben
und die Mitglieder und Anhänger auf dem Laufenden gehalten. Hauptverantwortlich für die Redaktion ist Jugendfußballwart Reinhold
Göllner, der sich durch diese Aufgabe, neben seiner hervorragenden Arbeit im Jugendfußballbereich besondere Verdienste erworben
hat. Er wird dabei noch von weiteren Mitgliedern tatkräftig unterstütz. Mit dem Weihnachtsmarkt am 19.12.1992 hat sich der Verein
seiner Bedeutung in der Großgemeinde entsprechend engagiert und mit Unterstützung des Magistrates der Stadt Kirtorf eine
Veranstaltung ins Leben gerufen, die den kulturellen Veranstaltungskalender in der Großgemeinde Kirtorf belebt. Seitdem wird der
Weihnachtsmarkt durch die TSG Kirtorf organisiert und zusammen mit anderen örtlichen Vereinen und Gruppen, sowie der Stadt
durchgeführt. Im sportlichen Bereich der Fußballabteilung setzte sich die 1986 mit dem Aufstieg in die A-Klasse begonnene
Erfolgsserie fort. Die junge, aus Eigengewächsen gebildete Mannschaft wurde 1988 mit ihrem Trainer Horst Ubrich Kreispokalsieger
und holte sich den begehrten Landratspokal. Im Folgejahr konnte die Mannschaft sogar als A-Kreisliga-Meister in die Bezirksliga
aufsteigen.

hi. li.
Frank Rechmann, Hauke Lang, Klaus Neudert, Martin Jacobi,
Rene Herty, Hans-Günter Kutscher, Stefan Rechmann,
Michael Dörr.


vo. li. -- Volker Steller, Michael Bambei, Stefan Gumbert,
Burkhard Lather, Frank Decher, Michael Bannas.


Nach drei Jahren in der umbenannten Bezirksoberliga musste als„Hallenkreismeister“ der Abstieg in die Bezirksliga angetreten
werden. Aber nur nach einem Jahr Abwesenheit konnte nach der Saison 92/93 mit Heinz Römer der Wiederaufstieg in die
Bezirksoberliga
gefeiert werden. Nachdem innerhalb der nächsten zwei Jahre fast eine komplette Mannschaft den Verein
verließen und dadurch das Niveau der Mannschaft geschwächt wurde, musste nach der Saison 94/95 der Abstieg zurück in die
Bezirkliga in Kauf genommen werden.

hi. li.
Dirk Eckstein, Klaus Neudert, Arno Dörr,
Christof Baum, Stefan Rechmann,
Ralf Kehl, Michael Dörr, Thorsten Fröhlich,
Hans-Günter Kutscher, Michael
Bannas,
Trainer Heinz Römer


vo. li. -- Volker Steller, Marcel Gischler,
Stefan Gumbert, Holger Dörr,
Wolfgang Sommer,
Joachim Werner.

Im März 1994 gab Helmut Strempel nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit den Vorsitz aus persönlichen Gründen an den seit 1992
im Vorstand als Rechner mitwirkenden Heinrich Raab ab. Bernhard Wolf übernahm die Geschäfte des Rechners. In 1992 hatte
bereits Volkert Depoi den 2. Vorsitzenden von Otfried Hartmann übernommen. Nach dem die Vorrunde des Spieljahres 94/95
zeigte, dass sowohl bei der SG Kirtorf/Lehrbach als auch insbesondere beim SV Ober-Gleen Personalprobleme bestehen, die
zukünftig dazu geführt hätten, dass ein Spielbetrieb in Eigenregie nicht mehr sichergestellt werden konnte, wurde zwischen den
Vereinen SG Kirtorf/Lehrbach und dem SV Ober-Gleen zum Ausdruck gebracht, eine gemeinsame Fußballspielgemeinschaft zu
gründen. Die Gespräche zwischen den Vereinsvorständen TSG Kirtorf, FC Alemania Lehrbach und SV Ober-Gleen führten schließlich
zu dem positiven Ergebnis ab dem 01.07.1995 eine Fußballspielgemeinschaft zwischen den drei Vereinen zu vereinbaren, d.h. die
bisherige Spielgemeinschaft um den SV Ober-Gleen zu erweitern die FSG Kirtorf. Leider musste festgestellt werden, dass trotz der
Neugliederung die Spielerdecke extrem eng wurde. Die Bemühungen der Verantwortlichen, neue zusätzliche Spieler für die FSG zu
gewinnen, waren erfolglos. Zum Ende der Saison 95/96 musste man mit dem Abstieg aus der Bezirksliga abfinden. Ist man wieder
in der Klasse angelangt, wo vor gut 10 Jahren die erfolgreichsten Jahre der SG-Fußballer begannen. Nur alle guten Vorsätze der
Verantwortlichen -die Mannschft für den Neubeginn zusammenzuhalten war erfolglos. Einige Spieler kehrten der FSG den Rücken,
darunter Spieler die ihre Wurzeln in Kirtorf hatten. Der Spielmacher und die Kontunuität der Mannschaft fehlte, um ganz vorne im
Sportjahr 96/97 mitzuspielen. Mit der Frühjahrssonne wurde auch der Tabellenplatz heller, Pünktchen für Pünktchen wurden
gesammelt. Letztendlich erreichte man einen einstelligen Tabellenplatz in der A-Liga. Junge Eigengewächse mit älteren erfahreren
Spielern in einer Mannschft zu integrieren hat sich nach zweijähriger Erfolgslosigkeit sehr positiv entwickelt. Nun ist die Meisterschaft
98/99 perfekt bzw. der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen. Die
Sportheim-Erweiterung schreitet mit großen Schritten zur
Fertigstellung. April 2000 wurde mit dem Anbau begonnen. Nach nur drei monatiger Bauzeit unter der Bauleitung von Lothar Kehl
konnte die Fertigstellung schon gefeiert werden. Vorsitzender Volkert Depoi lobte die von über 50 Helfern in rund 1200
Arbeitslstunden erbrachten Eigenleistungen. Der weitere Wertegang unserer jungen Mannschaft und der Fußballabteilung wurden in
der Saison 2000/01 etwas zurück geworfen. In der Abschlußtabelle der Bezirksliga belegte man den 9. Platz. Knapp am notwendigen
7. Platz gescheitert, um weiter in der BZ-Liga spielen zu dürfen. Bedauerlich dass durch eine Strukturänderung des Spielbetriebes
wir in die Kreisliga A absteigen mussten. Nach dem im letzten Sommer das komplette Mittelfeld als Abgänge zu verzeichnen war, ist
der Supstanzverlust unverkennbar bzw. das Spielniveau deutlich gesunken. Dank der guten Jugendarbeit kann man auf
verheißungsvolle Talente zurückgreifen. Einen guten Mittelfeldplatz erspielte sich das neu formierte Team in der Saison 2001/02.
Sicher wurde das eine oder andere Spiel unerwartend verloren, aber dies dürfte sicherlich Unerfahrenheit der jungen Spieler
entschuldigend zu zuschreiben sein. Einen einmaligen Rekord stellten unsere A-Junioren auf. Sie holten den Kreismeistertitel im
Jahre 2000/01/02. Mit von der Partie waren:

hi. li.
Trainer Reinhold Göllner, Christoph Schindler, Markus Peter,
Andre Wolf, Björn Köhler, Marcel Kutscher, Christian Hauf,
Fabian Zulauf, Fabian Gischler.


vo. li. -- Erik Göllner, Patrick Müller, Torben Dehnel, Paul Marciak,
Christoph Justus,
Martin Czmer, Michael Wenz.
hi. li.
Christian Hauf, Fabian Zulauf, Björn Köhler, Marcel Kutscher,
Christoph Schindler, Boris Scmidt,Fabian Gischler, Daniel Kappes,
Betreuer Ernst Hübner.


vo. li. -- Christian Werner, Erik Göllner, Karsten Leitner,
Benjamin Pletzenauer, Christoph Justus,
Michael Bartsch,
Michael Wenz.

Der positive Trend setzt sich weiter fort. Nach dem einige Spieler ihre Laufbahn beendeten, mussten unsere FSG-Eigengewächse ran.
Unser junges Team spielt ungekümmert auf, und versetzt manchen Gegner ins Staunen. Mit dem 2.Tabellenplatz von Team 1 und 2
hatte keiner gerechnet. Der längere Ausfall von erfahreren Stammspielern zwangen den Trainer Horst Ubrich immer wieder
zu improvisieren, was sich für den Spielfluss nachteilig auswirkte. Die junge Elf zeigte Geschlossenheit und war weiter voll bei der
Sache. Mögliche Verfolger strauchelten und festigten dadurch den Religationsplatz unserer tollen Truppe. Die Saison 2002/03
brachte die nie erwartete Vize-Meisterschaft in der Kreisliga A, und somit die Religation zur Bezirksliga Süd in der wir einen
hervorragenden 2.Platz uns erspielen konnten. Der Generationswechsel in der Mannschaft war geglückt. Das niedrige
Durchschnittsalter von 24 Jahren zeugt von vielen talentierten jungen Spielern. Eine Mischung von erfahreren, gereiften und
jungen ergeizigen Spielern lassen die Arbeit von Trainer Ubrich Früchte tragen.Weiter geht die neue erwartungvolle Saison 2003/04
mit Giessener Vereinen in der Kreisliga A.

hi. li.
Henning Otto, Thomas Bartel, Markus Peter, Timo Kutscher,
Christian Dehnel, Dirk Eckstein, Fabian Zulauf, Arno Naumann,
Nils Göllner, Heiko Stanzel, Kai Widauer.
vo. li. -- Michael Wenz, Christoph Schindler, Christian Meß,
Torben Dehnel,
Paul Marciak, Christoph Schindler, Helmut Hill, Christian Hauf,
K-D Naumann.

Aber nach dem erneut einige Abgänge und keine Zugänge zu verzeichnen waren, setzt keiner große Erwartungen in die Mannschaft.
Aus dem Umfeld war von Nicht absteigen bis Einstelliger Tabellenplatz wäre schon gut zu vernehmen. So war man in Kennerkreisen
skeptisch, ob unsere junge Mannschaft dies in der neuen Saison kompensieren könnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte sich
unser junges Team schnell gefangen und sich nach und nach im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Das zeigt gegenüber der Konkur-

renz das große Potenzial an Machbarem, Einsatz und Willen, aber auch die gute Arbeit des Trainers. Ein guter 4. Platz am Saisonende
war ein toller Erfolg.
Horst Ubrich nach 7 Jahren verabschiedet. Der Blonde aus Schweinsberg war nach seiner ersten Amtsperiode in den erfolgreichen
80-zigern erneut seit 1997 Trainer in Kirtorf.
Gerhard Krätschmer wird neuer Trainer. Er ist kein Unbekannter für die FSG Kirtorf. Der gebürtige Ober-Gleener spielte lange Jahre
für seinen Verein und war einige Jahre als Jugendtrainer bei unserer FSG tätig.
Mit Milorad Kukic, Michael Wenz und Lars Krätschmer konnten wir unser Team gezielt verstärken. Den Start in die Saison 2004/05
konnte man als gelungen bezeichnen. Wurden doch aus sechs Soielen 16 Punkte eingefahren. Nach der Vorrunde setzte sich unsere
FSG im oberen Tabellendrittel fest, und das lies alle Möglichkeiten für die Mannschaft offen.
Titelgewinn perfekt. Aufstieg in die Kreisoberliga Süd. Ausschlaggebend war die mannschaftliche Geschlossenheit und das disziplinierte
Auftreten der Mannschaft.

hi. li.
Trainer Gerhard Krätschmer, Henning Otto, Christoph Schindler, Fabian Zulauf, Timo Kutscher, Heiko Stanzel,K-D Naumann, Thomas Bartel, Marcel Kutscher, Kai Widauer.

vo. li. Arno Naumann, Christian Meß, Paul Marciak, Lars Krätschmer, Michael Wenz, Nils Göllner, Milorad Kukic



Hier endet erst einmal unsere Chronik der TSG Kirtorf.

Wir werden weiter dran arbeiten.